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Coverbild Moodboard Tutorial

MOODBOARD TUTORIAL

MOODBOARD TUTORIAL

Moodboards

… sie sollen schön aussehen – das ist klar! Aber wie bekomme ich es hin, dass mir ein Moodboard wirklich nützt und mir nicht nur schön Farbkombinationen illustriert?

Coverbild Moodboard Tutorial

Ich zeige dir heute 5 Kriterien, die ein gutes Moodboard ausmachen, worin sie sich unterscheiden und wie du ein Moodboard gestaltest, dass dir Klarheit bringt. Denn darum geht es beim Moodboard. Eigentlich ist hier schon alles festgelegt. In meinem Kopf exsistiert deine Brand bereits nach der Moodboardphase. Natürlich kommt dann noch die Umsetzung, im Designprozesse werden auch manche Dinge noch einmal neu betrachtet und wie wir alle wissen - die Details sind das Entscheidende. Und dennoch im Moodboard legst du deine Strategie fest für ein Branding, dass nachhaltig für dich arbeitet.

Colorpalette für das Moodboard Tutorial

Okay, am Anfang stehen natürlich die Farben. Farben sind das größte Gut, wenn es um das Transportieren von Emotionen geht - also perfekt um den Vibe deiner Brand widerzuspiegeln. Zarte Rosatöne bilden hier die Grundlage und schaffen eine sanfte, nachdenkliche und fürsorgliche Atmosphäre. Die Rosatöne treten in Kombination zu kräftigen, aber warmen gelben, orangen und pinken Akzenten. Sie sind harmonisch aufeinander abgestimmt und schenken der Brand ihre Lebensfreude.

Tonalität eines Moodboards

Schritt 2 die Tonalität. Die Tonalität beschreibt ds "Wie" deiner Brand Botschaft. Damit gibt Tonalität vor, welche Emotionen mit deiner Brand in Verbindung gebracht werden sollen. Im Beispiel soll sich der Kunde verbunden fühlen - die Brand versprüht förmlich gute Laune. Sie ist fröhlich, optimistisch, harmonisch. etwas freaky und dennoch bestimmt.

Layout eines Moodboards

Eine wichtig Aufgabe als Designerin, ist zu Fragen wie sich das Layout verhält. Wie werden Kombinationen aus Bild | Text oder Illustration | Text beantwortet. Welche Hierarchien werden aufgebaut? Wie geht die Brand mit Weißraum um? Hier besticht das Layout durch seinen hohen Weißraum. Dadurch erhalten die frischen Farben und verspielten Illustrationen ihre Bühne und sorgen dafür das der Retro-Vibe der Brand nicht in Kitsch verfällt.

Formensprache eines Moodboards

Das verbindende Element zwischen Farben, Typographie und Illustration ist die allgemeine Formensprache. Entstehen hier Harmonien oder bewusst gesetzte Gegensätze. Welche Assoziationen drücken die Formen aus und welche Emotion ist damit verbunden? Hier ziehen sich die Formen wie eine Einheit durch das komplette Moodboard. Alles ist weich, rund und geschwungen. Die vielen Bögen, Schwünge und Kreise finden sich in der Schrift und in den Illustrationen.

Typografie eines Moodboards

Wer mich kennt mein Herz schlägt für Farben und Illustrationen in jeder Form. Aber die Typografie macht für mich die Sache erst rund. Sie kann alles zusammenfügen oder aufbrechen. Hier gehen wir All-In:
Die Schriftart versetzt uns in die 70iger und hat einen fröhlichen Retro-Vibe. Durch den geschwungen Auslauf und abgerundeten Kanten wirkt sie dynamisch und optimisitisch.

Ich hoffe dieser Einblick in mein Moodboard Prozess hat dir gefallen und du denkst daran bei deiner nächsten Moodboard Session. Wenn du jetzt Lust bekommen hast durch Moodboards zu stöbern, dann schau gerne in meine Monthly Moods rein.

Deine Hannah

Bildquelle: Pinterest